>>> zurück zu Therapieformen

Chinesische Kräuterheilkunde

Man verwendet vorwiegend Pflanzenteile wie getrocknete Wurzeln, Rinden, Früchte, Samen, Blüten, Blätter oder Stängel, aber auch Mineralien und einige wenige tierische Produkte. Geschützte Arten aus dem Tier- und Pflanzenreich werden selbstverständlich nicht mehr eingesetzt.

In Deutschland sind etwa 600 verschiedene Heilpflanzendrogen erhältlich, welche meist als Tee oder als Pulver verordnet werden. Sie werden nur selten als Einzelmittel verwendet.

Die einzelnen Kräuter werden in der TCM nach ihrer Energetik als kalt, kühl, neutral, warm oder heiß beschrieben. Dies bezieht sich auf die Wirkungen, die sie im Organismus entfalten.

Die große Domäne der chinesischen Kräuter liegt in der Behandlung von Hauterkrankungen. Beschwerden, wie z.B. durch rheumatische Erkrankungen oder Erkältungen können mit chinesischen Kräutern gut behandelt werden.

Auch um die Folgen schwerer Krankheitsverläufe, die oft mit Kräfteverlust verbunden sind, schneller überwinden zu können, werden sie erfolgreich eingesetzt. Meiner Erfahrung nach betrifft das insbesondere ältere Menschen.